Sonntag, 25. April 2010

Nach dem Sturz....

... war nun doch eine Longenstunde notwendig.
Am Freitag war es soweit, Lena mußte wieder im Reitunterricht auf's Pony, nachdem sie am Sonntag davor runtergefallen ist.
Sie ist zwar auf dem Turnier noch ihre Ehrenrunde geritten, das aber meher oder weniger weil ihre Lehrerin es von ihr verlangt hat.
Nunja, der Sturz hat sich in der einen Woche doch etwas in ihrem Kopf gefestigt.
Sie war auf dem kleinsten Pony total ängstlich und hat ständig angefangen zu weinen, sobald es ungewohnte Bewegungen gemacht hat.
Hmmm, ich habe überlegt was man nun machen kann, um ihr die Angst zu nehmen?
Nach Absprache mit erfahrenem Personen, haben wir uns für eine Longenstunde entschieden.
Lena wollte diese Stunde noch nicht mal, das ist für sie absolut nicht normal.
Dann war "Liese" (das gutmütigste Longenpony was es gibt) auch noch viel größer als die, die sie sonst geritten ist.
Sie hat sich aber überwinden können und ganz langsam mit Putzen angefangen.
Dann "gesattelt" , oder eher gedeckt und gegurtet, sie hatte nur die Decke (kein Sattel) und Haltegriffe wie beim Voltigieren.
Am Anfang hat sie auf Liese auch geweint, ich bin dann eine Runde mitgegangen, dann war alles gut.
Sie wurde immer Mutiger, ist ohne sich festzuhalten geritten und sogar auch wieder getrabt.

Weil das Wetter so schön war, sind sie zum Schluß auch noch ausgeritten.

Unterwegs noch ein Blümchen für Mama gepflückt :-)
Lena ist so glücklich zurückgekommen, sie war richtig "Liesefiziert"!

Freitag soll sie es wieder in der Abteilung versuchen, aber die Idee fand sie nicht so toll, denn sie mag jetzt NUR noch Longenstunden haben, was heute ja eigentlich auch keine richtige war, sie wurde eher nur wieder an's Pony rangeführt um neues Vertrauen zu gewinnen, was auch gut gelungen ist.

Auf jeden Fall war das heute für uns alle auch zusätzlich ein schöner Ausflug bei dem schönen Wetter!
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenender!
LG
Danjela

Kommentare:

Schnickschnack hat gesagt…

hallo Danjela,
das klingt alles so vertraut. Cheyenne reitet ja auch, aber manchmal frage ich mich warum? Sie ist so ängstlich & traut sich nicht wirklich was zu, dabei ist sie nicht schlecht, sie steht sich nur selber im Weg. Ich hatte auch schon vorgeschlagen einen anderen Sport zu machen, aber sie will um alles auf der Welt reiten.Es dauert bei ihr alles länger, bis sie mal den Mut hat es zu tun, aber danach ist sie totel glücklich & fragt sich warum sie es nicht schon früher versucht hat. Voltigieren geht sie allerdings auch noch.
Sie braucht immer viel zuspruch, nicht nur beim reiten sondern bei allem Neuen.
So nun ist genug, ist ja fast schon ein Brief, grins.
Liebe Grüße
tanja

marimar hat gesagt…

Klar, das der Reitunfall bei Lena einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, umso mehr freue ich mich zu lesen, dass der heutige Tag ihr wieder Mut gemacht hat und sie wieder Vetrauen gefunden hat.

Liebe Grüße

Dori

**Ela - Sternenzauber** hat gesagt…

huhu danjela,

unser großer reitet auch, aber zum glück ist er bisher noch nicht gestürzt. Trotz helm und protektorweste habe ICH immer eine heidenangst, dass mal was passiert (vor allem, weil die pferde neben meinem 8jährigen sooooo riesig wirken ;))

Leider sind aber bei einem bestimmten pferd schon andere kinder gestürzt (wurden abgeworfen) und jetzt bekommt er immer, wenn er dieses pferd reiten soll, kopfschmerzen während der stunde.
ehe wir DAS mal raus hatten!! aber er dachte, wenn er was sagt, darf er nicht mitreiten *kopfschüttel* - was manchmal in kinderköpfen so vorgeht...

ich denke, ihr macht das genau richtig. langsam wieder ranführen, dann klappt es auch bei der nächsten gruppenstunde wieder ;)

glg ela